Hubertus Zdebel

Wahlkreis 129: Münster

Hubertus Zdebel

Landesliste Nordrhein-Westfalen 
Platz 8 

zur Person

Ort: Münster 
Jahrgang: 1954 
Beruf Journalist 

Kontakt

hubertus.zdebel@bundestag.de 
www.hubertus-zdebel.de 
https://www.facebook.com/ZdebelHubertus 
https://twitter.com/zdebelhubertus?lang=de


Lebenslauf

Geboren am 29.10.1954, Beruf: Journalist, Mitglied der Fraktion in der 18. Wahlperiode. 

Landesliste Nordrhein-Westfalen.

Seit über dreißig Jahren engagiere ich mich in Münster in sozialen Bewegungen, insbesondere für den Erhalt preiswerten innenstadtnahen Wohnraums. Ich war 1979-1980 Hochschulreferent im AStA der WWU Münster. Von 1987-1989 war ich für die GAL im Rat der Stadt Münster. Nach meinem Austritt aus den Grünen 2007 bin ich Mitglied der Partei DIE LINKE geworden. Seit August 2008 war ich stellvertretender Sprecher des LINKE-Kreisverbandes Münster.

In den achtziger und frühen neunziger Jahren habe ich in Münster als Journalist (City Magazin, Stadtblatt) gearbeitet. Von 1998-2001 war ich Mitarbeiter des Grünen Bundestagsabgeordneten Christian Simmert. Ab 2001 war ich Büroleiter des Landtagsabgeordneten Rüdiger Sagel (DIE. LINKE. NRW). Auf dem Landesparteitag unserer Partei in Leverkusen im Sommer 2010 wurde ich zum Landessprecher der LINKEN. NRW gewählt und habe diese Funktion zwei Jahre ausgeübt.

Als Bundestagsabgeordneter bin ich in der 18. Wahlperiode Sprecher der Linksfraktion für den Atomausstieg und unter anderem Obmann unserer Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.  Seit vielen Jahren bin ich aktiv in der Friedens- und Anti-Atom-Bewegung.


Politische Schwerpunkte

Der Klimawandel schreitet voran und führt zu einer immer rücksichtsloseren Zerstörung des Planeten. Das Problem hat System. Wir brauchen einen sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft, weg von einer profitorientierten Wirtschaftsordnung, die auf der Ausbeutung von Mensch und Natur basiert. 

Ich setze mich für einen weltweiten Ausstieg aus der gefährlichen Atomtechnologie ein. Deutschland darf nicht weiter Atommeiler in der ganzen Welt mit Brennstoff beliefern. Atomkatastrophen wie in Tschernobyl oder Fukushima machen nicht vor deutschen Grenzen halt.Die Urananreicherungsanlage in Gronau, die z.B. die belgischen Schrottreaktoren Doel und Tihange beliefert, gehört stillgelegt.

Die Kosten des Atomausstiegs dürfen nicht auf die Bürgerinnen und Bürger abgewälzt werden. Nur wir LINKEN kämpfen dafür, dass die Atomkonzerne in der Haftung bleiben und die Atommüll-Kosten tragen.

Statt Fracking und Kohle: Erneuerbare Energien fördern!

Die Bundesregierung wird ihre Klimaziele nicht erreichen, weil sie sich von der Fracking- und Kohle-Lobby treiben lässt. Das aktuelle Fracking-Gesetz von CDU/CSU und SPD erlaubt Fracking in spezifischen Sandgesteinen – auch in NRW. Fracking ist jedoch eine hochgefährliche Technologie.Wir fordern ein Frackingverbot ohne Ausnahmen. Zugleich setze ich mich für einen sofortigen Kohleausstieg ein, der spätestens 2035 beendet sein muss.Der Ausstieg muss sozial flankiert sein, also auch hier: RWE und Co. zur Kasse!


Mitgliedschaften

  • ver.di
  • RLS NRW
  • Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V.
  • Verein Frauenstraße 24 Münster
  • AG Schacht Konrad
  • Bürger der Republik Freies Wendland


Hubertus Zdebel im WDR-Kandidatencheck zur Bundestagswahl 2017

- Video-Interview - ein Fragenkatalog - vier Minuten Zeit - Und jetzt sind Sie dran!


 

Pressefoto

https://www.flickr.com/photos/dielinke_nrw/33577607702/in/album-72157678616220204/